Cyberlaw I (Recht der Informationsgesellschaft I/ Informations- und Datenschutzrecht I)

Cyberlaw I (Recht der Informationsgesellschaft I/ Informations- und Datenschutzrecht I)

Termin dienstags, ab 18.10.2016 bis 07.02.2017, 12:35 – 14:15 Uhr,
Ort S1|03 226
Dozent/in Prof. Dr. Viola Schmid, LL.M. (Harvard)

Grundsätzlich erwartet der Lehrstuhl, dass die Studierenden mit Hilfe der in den nach- folgenden Veranstaltungsgrids zur Verfügung gestellten Materialien vorbereitet in der Veranstaltung erscheinen. Dem Konzept der „flexible, sensible and sensitive solution“ (FS3) folgend, können sich im Verlauf des Semesters Änderungen der Vorlesungsagenda ergeben – diese spiegeln sich im „Vorlesungsgrid“ wieder. Aus diesem Grund empfiehlt es sich – insbesondere in der unmittelbaren Klausurvorbereitung – den aktuellen Status der Vorlesungsagenda zu überprüfen.

Die Details der Präsentations- und Kommunikationsstrategie des Lehrstuhls – auch zum derzeitigen (seit 2015) Verzicht auf eine (passwortgeschützte) parallele Moodlepräsenz – finden Sie unten (Punkt V.6.)

Mit „FEX“ („für Experten“) und „FINT“ („für Interessierte“) gekennzeichnete Materialien dienen der Vertiefung sowie als Angebot für interessierte Mitglieder der Audience. Diese werden nicht in der Klausur unmittelbar abgefragt.
Mit FS3 (Konzept der „flexible, sensible and sensitive solution“) werden Änderungen in der Vorlesungsagenda gekennzeichnet.

Weitere grundsätzliche Informationen zu Vorlesungsetikette, -strategie und zu erstrebten -outcomes finden Sie unten.

Vorlesungsmaterialien

Datum Modul Inhalt Datei
18.10.2016 1 Grundlagen und Strategie der Vorlesung (inkl. Berücksichtigung der europäischen Datenschutzgrundverordnung – EU-DSGVO) Grundlagen: Basics für Cyberlaw I;
Terminologische Basics (I): „Zulässigkeit“ & Begründetheit

Strategie: Lehr- und Lernvertrag

News: (Aktualisiert am 16.11.2016)
I. EU-DSGVO mit in Kraft treten am 25.05.2016 (Art. 99 Abs. 1) und „Geltung“ ab 25.05.2018 (Art. 99 Abs.2)

II. Richtlinie zur EU-DSGVO: Richtlinie 2016/680 (EU) mit in Kraft treten am 05.05.2016 (Art. 64) und grundsätzlicher Umsetzungsfrist bis zum 06.05.2018 (Art. 63)

III. (IT-)(Un-)Sicherheit in der Praxis: Hacker plündern 20.000 Girokonten, FAZ, 08.11.2016, Nr. 261, S. 27 (nur im Uninetz)

IV. (IT-)(Un-)Sicherheit in globaler Perspektive: BVerfG, Beschl. v. 13.10.2016, Az. 2 BvE 2/15 – NSA-Selektorenlisten

Gesetze:
Nach dem Konzept der FS³ erarbeitet die Vorlesung ein Rechtskompendium. Ein erster Arbeitsschritt in der Vergangenheit ist das hier verlinkte Booklet (FEX-Hinweis zur Quellenstrategie: Dieser Vorlesung liegt erstmal seit 13 Jahren kein TUD Cyberlaw-Textbook zugrunde).
Erstmals legt die Vorlesung die Europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) als maßgebliche Quelle zugrunde (siehe „News“ oben als zweite Quelle).
25.10.2016 1   
01.11.2016 1   
08.11.2016 1   
15.11.2016 2 Traditionelle Kernelemente des deutschen Cyberlaw – Verfassungsänderung wegen neuer Technologien und der „absolut geschützte Kernbereich privater Lebensgestaltung“ (Akustische Wohnraumüberwachung) § 100c StPO
§ 100d StPO

CyLaw-Report XVI / 2006: „Akustische Wohnraumüberwachung“ (10.08.2006);

BVerfG, Urt. v. 03.03.2004, Az. 1 BvR 2378/98 und 1 BvR 1084/99

FEX:
BVerfG, Beschl. v. 11.05.2007, Az. 2 BvR 543/06 – „Wohnraumüberwachung II“

FINT:
OVG Hamburg, Beschl. v. 31.03.2007, Az. 3 Bs 396/05 – Video- und GPS-Überwachung; siehe auch Schmid, CyLaw-Report XXIII / 2009: „GPS 2“ (21.01.2009) – Teil 2: Detektei als Verwaltungshelfer einer Ausländerbehörde
22.11.2016 2  
29.11.2016 2   Studentische „Vorlesungsassistenz“ für Cyberlaw I gesucht
05.12.2016 2 Ersatztermin für den 29.11.2016:
Mo., 05.12.2016 von 9:50 – 11:30 Uhr, Raum S3|11 006
 
06.12.2016 3 Europarecht in Action – Die Entstehung der EU-DSGVO Präsentation des Films „Democracy – Im Rausch der Daten“

Art. 294 AEUV (siehe S. 174 f.)

FEX: Hintergrundinformation zur EU-DSGVO
Ordentliches Gesetzgebungsverfahren der Europäischen Union - Ein Verfahren, das nicht gewählt wurde

FEX-Lit. (Literaturhinweis):
Jelena von Achenbach, Verfassungswandel durch Selbstorganisation: Triloge im europäischen Gesetzgebungsverfahren, Der Staat 55 (2016), S. 1 – 39
13.12.2016 4




4a
Traditionelle und zukünftige Kernelemente des deutschen und europäischen Cyberlaw – Das Vorratsdaten„speicherungs“szenario

Tradition der Rechtswidrigkeit im deutschen und europäischen Recht bis 2012
BVerfG, Urt. v. 02.03.2010, Az. 1 BvR 256/08 u.a.

EuGH, Urt. v. 08.04.2014, Rs. C-293/12 und C-594/12 – Unionsrechtswidrigkeit der „Vorratsdatenspeicherungsrichtlinie“

Leading Cases (I) zum Projekt
„Eine neue Perspektive auf Rechtswissenschaft“ – Vorratsdaten„speicherungs“szenario
(Rückverweis auf WS 2015/2016)

FEX History:
Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD für ein „Gesetz zur Einführung einer Speicherpflicht und einer Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten“ (Drs. 18/5088) vom 09.06.2015
20.12.2016 4b Deutsches Vorratsdaten„speicherungs“recht 2015/2016 „Gesetz zur Einführung einer Speicherpflicht und einer Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten“ vom 10.12.2015, BGBl 2015 I Nr. 51, S. 2218 ff.

BVerfG, Beschl. v. 08.06.2016, Az. 1 BvQ 42/15 und 1 BvR 229/16 – jew. Ablehnung des Antrags auf Erlass einer einstweiligen Anordnung
10.01.2017 4c Europäische Perspektive (2016) zu mitgliedsstaatlichem Vorratsdaten„speicherungs“recht News (21.12.2016):
EuGH, Urt. v. 21.12.2016, Rs. C-203/15 und C-698/15

Schlussanträge des Generalanwalts Henrik Saugmandsgaard Øe vom 19. Juli 2016 im Verfahren vor dem EuGH, Rs. C‑203/15 und C‑698/15

News (05.01.2017):
Strafrechtlicher Schutz des Hausrechts – Zu Botnetzen und Robotmessages
Gesetzesinitiative des Landes Hessen
17.01.2017 5 Traditionelle und zukünftige Kernelemente des deutschen und europäischen Cyberlaw – Die deutsche Verfassungsidentität(skontrolle) (Art. 79 Abs. 3 (i.V.m. Art. 23 Abs. 1 S. 3 GG)) Die Vorratsdatenspeicherungsentscheidung des Bundesverfassungsgerichts – Eckpfeiler für eine Charta des (internationalen) (IT-)Sicherheitsrechts? Vortrag im Rahmen der 2. SIRA Conference Series, 26.-27.05.2011 in München, im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts „Sicherheit im öffentlichen Raum – SIRA“

BVerfG, Urt. v. 02.03.2010, Az. 1 BvR 256/08 u.a.

FEX:
BVerfG, Beschl. v. 14.01.2014, Az. 2 BvR 2728/13 u.a. – Vorabentscheidungsersuchen „OMT I“, Rn. 46, 49
24.01.2017 6 Besprechung der Probeklausur Probeklausur (Version 2.0) – aktualisiert am 31.01.2017

FEX / FINT: Dash Cam
(Die Entscheidungen sind nur aus dem Uninetz abrufbar)

I. VG Göttingen, Beschl. v. 12.10.2016, Az. 1 B 171/16 – Datenschutzaufsichtliche Untersagung einer Daueraufzeichnung

II. LG Traunstein, Urt. v. 01.07.2016, Az.: 3 O 1200/15 – Verwertbarkeit von Kurzzeitaufnahmen im Zivilprozess

III. LG Nürnberg-Fürth, Urt. v. 08.02.2016, Az. 2 O 4549/15 – Verwertbarkeit im Zivilprozess

IV. LG Heilbronn, Urt. v. 03.02.2015, Az. I 3 S 19/14 u.a. – Verwertungsverbot im Zivilprozess

V. AG Nienburg, Urt. v. 20.01.2015, Az. 4 Ds 155/14 u.a. – Kein generelles Beweisverwertungsverbot im Strafprozess
31.01.2017    
Neuer Termin
Do., 02.02. und
Fr., 03.02.
  Professorales (Klausur-)Tutorium
02.02., 09:50 – 11:00 Uhr in Raum S1|05 25 (Achtung Raumänderung, aktualisiert am 01.02.2017)
03.02., 09:50 – 13:20 Uhr in Raum S1|02 144
Es besteht unter anderem die Möglichkeit eine 60-minütige Probeklausur (Version 2, 31.01.2017) zu schreiben und im Anschluss mit der Professorin zu besprechen.

Normenextrakt (Version 1, 01.02.2107)
07.02.2017 7 Traditionelle und zukünftige Kernelemente des deutschen und europäischen Cyberlaw – Der Kampf für Flüchtigkeit (ephemerality) – „Google Spain“ EuGH, Urt. v. 13.05.2014, Rs. C-131/12 – „Google Spain“; „Case-Case“
Do., 09.03.2017   Klausur  
    

Vorlesungskonzept

I. Die Essentialia zum Besuch dieser Veranstaltung finden Sie unten unter V. „In a Nutshell“: Six Basics

II. Adressatenkonfiguration der integrierten Veranstaltung
Die aus Übung und Vorlesung bestehende Veranstaltung (integrierte Veranstaltung) wendet sich an Studierende, die kein traditionelles juristisches Kapazitäts- und Kompetenzportfolio (kein juristisches Hauptstudium, keine Karriere als Richter, Rechtsanwalt…) erstreben. Sie bekennt sich deswegen

 zum Verzicht auf Vollständigkeit (pars pro toto* und dem Verweis auf weiterführende Literatur),
 zur Verpflichtung auf Methodentreue (die nahezu zeitlos ist),
 zur Setzung von Schwerpunkten (um- und durchsetzungsorientierte Rechtslehre; Rechtsfragen des Mehrebenenmodells** ) und
 zur Präsentation junger Entscheidungen und/oder Gesetzgebung (die oft noch nicht von der Fachliteratur kommentiert sind).

Die Veranstaltung ist für die Studierenden der TUD „maßgeschneidert“. Deswegen findet sich für die Basics ein Verweis auf weiterführende (Kommentar-)Literatur.
Die Vorlesung verlangt keine juristischen Vorkenntnisse – erwartet aber qualitatives Engagement für Themen und Methodik des Cyberlaws. Sie versucht die Studierenden bei ihrem Kenntnisstand abzuholen und sie nach dem Prinzip von Äquivalenz von Lehre und Prüfung zu guten Lernergebnissen zu motivieren.

III. What is it all about?
Bei Cyberlaw I handelt es sich um einen Einführungskurs in das Cyberlaw, das Rechts der Verteilung von Chancen und Risiken, Rechten und Pflichten im Cyberspace. Die Perspektive der Vorlesung ist öffentlich-rechtlich und damit Governance-orientiert. Neben der Fokussierung auf Methodik und Dogmatik erfolgt eine Abarbeitung des Kanons modernen Informationsrechts mit Themen wie akustische Wohnraumüberwachung, Onlinedurchsuchungen, Online-Demonstrationen, Vorratsdatenspeicherung, Forenhaftung, (Video-)Surveillance, GPS-Surveillance und IT-Sicherheit. Interessierten Studierenden wird als Folgeveranstaltung Cyberlaw II angeboten.

IV. Lernergebnisse/Learning Outcomes
Idealerweise entwickeln die Studierenden auch eine Rechtskultur, die sie befähigt, selbstbewusst („confident“ – Schwerpunkt: Zitieretikette), authentisch und aktuell mit Rechtstexten (Normen, Recht-sprechung, Verwaltungsentscheidungen) umzugehen und dieses Recht auch in der Informationstechnologie (Privatheit als IT-Sicherheitsziel) zu implementieren. Gerade an einer Technischen Universität in der Lehre vor zukünftigen Ingenieuren bietet sich eine originäre Realisierung des Privacy by Design Konzepts an. Ein weiteres Ziel ist die Förderung der Kommunikations- und Evaluationsfähigkeit dieser Studierenden mit und gegenüber von Juristen. Es ist die Überzeugung des Lehrstuhls, dass die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen multidisziplinäre Kompetenz verlangen.

V. “In a Nutshell”: Six Basics

1. Inhalt: der von Ihnen besuchten Veranstaltung:
Siehe oben unter I. und II.
2. Lehr- und Forschungsmaterialien zu „Cyberlaw I“ finden sie untenstehend.
3. Prüfungshilfen und Etikette: Unter Prüfungen sind allgemeine Prüfungshinweise, sowie die Hilfsmitteletikette des Fachgebiets und ein Klausurenpool (mit Altklausuren) veröffentlicht.
4. Achtung: Wir bilden juristisch und nicht „nur“ „googlistisch“ aus. Deswegen legen wir auf die Authentizität von Internetquellen höchsten Wert.
Unter Recherchehinweise finden Sie Links zu authentischen Quellen für juristische Texte im Internet (auch wenn etwa in Deutschland bisher bei Gesetzen nur die Papierversion im Rechtssinne verbindlich ist (Art 82 Abs. 1 S. 1 GG)).
5. Lehrstuhlteam: Informationen zu Prof. Dr. Viola Schmid, LL.M. (Harvard), sowie zum Lehrstuhlteam finden Sie hier.
6. Help: Für einzelne Fragen steht nicht nur die zur Verfügung. Wir haben auch einen „Walk-In-Lehrstuhl“ – das heißt, Sie können uns auch in S1|03 306 erreichen.
„Disclaimer“: Zurzeit können wir die seit über einem Jahrzehnt gepflegte Tradition des Forumsangebots (Zitat: „Falls sich nach Lektüre dieser Einführung noch Fragen ergeben, zögern Sie bitte nicht, diese in unser Forum einzustellen. Vor allem dann, wenn es sich um Fragen handelt, die auch andere Studierende betreffen bzw. interessieren könnten.“) nicht anbieten. Wir bemühen uns kompensatorische Strategien anzubieten: Die Präsentations- und Kommunikationsstrategie des Lehrstuhls ist vielfältig. Die zur Verfügung gestellten Materialien stehen als „Legal Open Source“ Projekt (L.O.S.) frei verfügbar im Netz. Auf eine (passwortgeschützte) parallele Moodlepräsenz wird derzeit verzichtet. Die Kommunikationsstrategie ist mehrschichtig – Anliegen und Kritik von allgemeiner Bedeutung können in der Vorlesung direkt (face to face) geäußert werden. Darüber hinaus kann die Professorin per unmittelbar kontaktiert werden. Ultima oder prima ratio (je nach Bedeutung des Anliegens) ist der Besuch am Lehrstuhl. Der Lehrstuhl ist ein „Walk in“ Lehrstuhl, der deswegen auf das formalisierte Angebot von Sprech“stunden“ verzichtet. Der Respekt der Studierenden hat diese Vorgehensweise seit über einem Jahrzehnt ermöglicht.

*Pars pro toto bedeutet sinngemäß: ein Teil, der für das Ganze steht. Demzufolge werden von der Professorin Szenarien, Rechtsprechungsbeispiele, Methoden und „Fragen“ ausgewählt (die hier so genannte „Selektionsentscheidung“), um induktiv die Konturierung eines Gesamtbildes – hier: eines Kanon des Cyberlaw – zu ermöglichen.
**Als „Mehrebenenmodell“ bezeichnet FÖR (Fachgebiet Öffentliches Recht) seine Globalisierungs-perspektive. Die Devise wird mit der „TCA-Formel“, nämlich: „Think Globally, Consider the European Union and Act Locally“ umschrieben. Speziell im Bereich der dritten Gewalt sind (aus der Perspektive des Cyberlaw) hier solche Abgrenzungs- und Hierarchieherausforderungen feststellbar, die die begriffliche und herkömmliche Qualifizierung als „Mehrebenensystem“ in Frage stellen. Ein jüngeres Rechtsprechungsbeispiel ist die Kontroverse über die Eröffnung des Geltungsbereichs der Europäischen Grundrechtecharta (Art. 51 Abs. 1 S. 1 EU GR-Charta) und der Zuständigkeit des EuGH (EuGH, Urteil vom 26.02.2013, Rs. C-617/10 – „Schwedisches Steuerrecht“ und als „Replik“ BVerfG, Urteil vom 24.04.2013, Az.:1 BvR 1215/07



Concept

I. The Essentialia for participating in this course can be found under V. „In a Nutshell“: Six Basics

II. Intended audience of the integrated course
The course, consisting of lectures and tutorials (integrated course), is aimed at students who do not aspire to a traditional legal capacity and competency portfolio (no legal education, no career as judge, lawyer…). Therefore, the course

 makes no claim to be complete (pars pro toto* and the reference to further reading),
 remains constant in methods (which is practically timeless),
 sets priorities (enforcement-oriented jurisprudence, legal issues of the multi-level model** ) and
 presents recent decisions and/or legislation (which are often not yet commented on in the literature).

The course is “tailored” for students at the TUD. Therefore, there is a reference to further (commentary) literature for the basics. Also, materials are accessible on the department homepage (module grid, see below). The course does not require a legal background – it does, however, require qualitative engagement for the topics and methodologies of Cyberlaw. It attempts to pick up students at their current level of knowledge and to motivate them to good learning outcomes in accordance with the principle of equivalence of instruction and examination.

III. What is it all about?
Cyberlaw I is an introductory course to Cyberlaw, the law of the distribution of chances and risks, rights and obligations in cyberspace. The course has a public law perspective, and therefore a governance-oriented perspective. In addition to the focus on methodology and dogmatics, the canon of modern information law will be worked through, with topics such as acoustic surveillance of private property, online searches, online demonstrations, data preservation, forum accountability (video) surveillance, GPS surveillance and IT security. A follow-up course, Cyberlaw II, is offered to interested students.

IV. Learning Outcomes
Ideally, the students develop a legal culture that enables them to handle legal texts (standards, jurisdiction, administrative decision) confidently (“confident” – focus: citation etiquette), authentically and topically, and to implement these laws in information technology (privacy as a goal of IT security). Particularly at a technical university, teaching future engineers lends itself to an original realization of the privacy by design concept. An additional goal is to promote communication and evaluation abilities of these students with, and in the face of jurists. It is the opinion of the department that the current and future challenges require multi-disciplinary competencies.

V. “In a Nutshell”: Six Basics
1. Content: of the course visited by you:
See above under I. and II.
2. Instructional and research materials for “Cyberlaw I” can be found below.
3. Exam aids and etiquette for using aids: Under Exams there are general Exam details, and the Etiquette for using aids for the department, and an Exam pool (with old exams).
4. Note: We educate juristically and not “just” “google-istically”. Therefore, we emphasize the authenticity of Internet sources.
Under Research Notes you will find links to authentic sources for legal texts on the Internet (even though in Germany, laws heretofore are only binding in hard copy (Art 82 Par. 1 p. 1 GG)).
5. Department team: Information about Prof. Dr. Viola Schmid, LL.M. (Harvard), as well as about the department team can be found here.
6. Help: If there are still questions after reading this introduction, with reference to the department homepage, do not hesitate to submit these questions to our forum, especially if you have questions that might interest or concern other students. For individual questions, the professor’s is not the only way to reach us. We have a “walk-in” department – that means you can reach us in S1|03 306.

*Pars pro toto means, roughly translated: a part that stands for a whole. Accordingly, the professor selects scenarios, legislation examples, methods and „questions“ (called here „Selection Decisions“) to inductively facilitate a complete picture – here: a canon of Cyberlaw.
**FÖR (Fachgebiet Öffentliches Recht) defines “Multi-Level Model” as its globalization perspective. The device is being rewritten with the “TCA Formula”, specifically: “Think Globally, Consider the European Union and Act Locally”. In particular, in the field of legislation, such distinction and hierarchy challenges are identifiable here (from the perspective of Cyberlaw), that question the conceptual and typical qualification of a “multi-level system.” A recent legislative example is the controversy regarding the opening of the scope of validity of the European Charter of Fundamental Rights (Art. 51 Par. 1 p. 1 EU GR-Charta) and the jurisdiction of the EuGH (EuGH, Verdict dated 26.02.2013, Rs. C-617/10 – “Swedish Tax Law” and as “Replication” BVerfG, Verdict dated 24.04.2013, Az.:1 BvR 1215/07

Prüfung

Prüfungshinweise: Bitte beachten Sie die allgemeinen Prüfungshinweise.
Termin: siehe unter Aktuelles
Anmeldung: Bitte melden Sie sich nach den Richtlinien Ihres Fachbereichs bei den zuständigen Prüfungsämtern an.
Klausurenpool: Unter Klausurenpool haben Sie die Möglichkeit den Aufbau von Klausuren betrachten zu können. Hingewiesen sei hier insbesondere darauf, dass die dort aufgeführten Klausuren den damaligen Stand der Lehrveranstaltungen darstellen und somit nur als Demonstrationsmaterialien angesehen werden dürfen.

Archiv

Die Materialien der vergangenen Semestern stehen Ihnen unter Archiv: Cyberlaw I (Recht der Informationsgesellschaft I/ Informations- und Datenschutzrecht I) zur Verfügung.