Zukunfts(rechts)wissenschaftliches Seminar

"An AI Driven World – V“ – Grundlagen der KI: Proposal for an „Artificial Intelligence Act“ (2021)

Termine 02.05.2022, 9:50 – 14:15 Uhr, Raum S103/100, „Kick-off“

13.05.2022, 9:50 – 14:15 Uhr, Raum S103/161, Cyberlaw und AI-Law Einführung durch die Professorin & Rechercheworkshop „Recht in einer Globalmatrix“ (wird in neuem Tab geöffnet)

30.05.2022, 9:50 – 14:15 Uhr, Raum S103/100, WHW („What?“, „How?“, „Why?“)

03.06.2022, Online, Besprechungs-/Tutoring-Termin

20.06.2022, bis 08:00 Uhr, Digitale Abgabe Seminararbeit & Zugang der Reviewaufgabe

23.06.2022, bis 08:00 Uhr, Digitale Abgabe des Peer-Reviews

23.06.2022, bis 12:00 Uhr, Postalische Abgabe Seminararbeit

24. & 25.06.2022, 9:50 – 17:00 Uhr, S103/161, „Seminarblock“
Dozent/in Prof. Dr. Viola Schmid, LL.M. (Harvard)

Seminarorganisation

Das Fachgebiet Öffentliches Recht bietet im Sommersemester 2022 folgendes Seminarangebot (wird in neuem Tab geöffnet) mit folgendem Ablauf des Seminars an.

Hinweise zu unseren Formatangaben finden Sie unter Seminararbeiten.

Für die schriftlichen Bearbeitung kann die Formatvorlage des Fachgebiet Öffentliches Recht verwendet werden.

Bitte beachten Sie unsere Informationen zur Zitieretikette.

Didaktischer DEMONSTRATOR (eigene Terminologie)

Im „Darmstädter Cyberscript on Cyberlaw (DCSCL)“ werden Studierendenarbeiten veröffentlicht, die DEMONSTRATOREN der akademischen Wertschöpfungskette des Lehrstuhls sind. Charakteristikum ist die Multidisziplinarität: Die Lehre wird durch eine Rechtswissenschaftlerin und ihr Team konturiert und kommuniziert und die Studierenden, vor allem des Wirtschaftsingenieurwesens und der Wirtschaftsinformatik, „bestätigen“ den Empfang. Ziel ist es, gemeinsam – mit einer Einigkeit über die Vielfalt der unterschiedlichen (disziplinären) Argumentationen – Beiträge für die Verbesserung einer „AI-driven world“ (mindestens aber einer technikbasierten Welt) zu liefern. Die hier veröffentlichten Studierendenarbeiten sind etwa in einem Bachelorseminar erarbeitet worden und dienen als Grundlage für weitere Forschungen wie Lehre im Cyberlaw und AI Law. Lang verfolgtes Ziel ist also die Erstellung von studentischen Law Reviews (Projekttitel: Darmstädter Cyberscript on Cyberlaw (DCSCL)), in dem unter anderem Studierende der (Wirtschafts-)Informatik aktuelle Entscheidungen und Szenarien präsentieren. Ein Beispiel einer erfolgreichen Seminararbeit in der Vergangenheit ist der erste „Studentische Cylaw-Report I“ von Hanno Baur: Haftung des Admin-C (wird in neuem Tab geöffnet) (2009).

Jüngster Beitrag ist die zur Verfügungstellung der Präsentationsslides von zwei Studierenden vor allem zum deutschen Recht des automatisierten und autonomen Fahrens mit dem Titel „Das Automobil als cyberphysisches System“ (wird in neuem Tab geöffnet). Es handelt sich um die Forschungsarbeit von zwei Studierenden des Wirtschaftsingenieurwesens, die aus ihrer fachlichen Perspektive damals neues (WiSe 2021/22) deutsches Sekundärrecht zugrunde gelegt haben. Der Vortrag war auch als „CORE MODULE“ Bestandteil der Veranstaltung Öffentliches Recht – Rechts- und Juristenmanagement im SoSe 2022.

Ein weiteres Ergebnis der akademischen Wertschöpfungskette mit ihrer „Primäraktivität“ – dem Seminar „An AI-driven World“ – ist die Arbeit zweier Masterstudierenden der Wirtschaftsinformatik mit dem Titel “Automatisierte Sicherheitsbehörden – Eine technisch-perspektivische Bewertung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichtszu Drohnen-Einsätzen der USA im Jemen unter Verwendung der Air Base Ramstein (wird in neuem Tab geöffnet)“. Die zugrunde liegende Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 25.11.2020 (BVerwG Urteil v. 25.11.2020 – 6 C 7.19 – ECLI:DE:BVerwG:2020:251120U6C7.19.0) wurde den Studierenden von der Professorin mitgeteilt. Kollaborativ wurde die Feingranulierung des Themas – die informationstechnologische Perspektive zu relativ wenig differenzierten informationstechnologischen Terminologien des BVerwG – vorbereitet. Anhand dieses RechtsDEMONSTRATORs (eigene Terminologie der Professorin) konnten im Seminar Herausforderungen der internationalen Geltung deutschen Primärrechts wie der Verantwortung der Bundesrepublik Deutschland für den US-amerikanischen Drohneneinsatz in Vorderasien bearbeitet werden. Der „qualifizierte Gebietsbezug“ zu deutscher Hoheitsgewalt kann in diesem Szenario zuvörderst informationstechnologisch begründet werden – und das ist der Grund für die Aufnahme der Entscheidung in die AI Law Lehre wie Forschung am Fachgebiet Öffentliches Recht. Deswegen war der Vortrag auch als „CORE MODULE“ Bestandteil der Veranstaltung im Europäischen (KI) Recht im SoSe 2022. Für Interessierte (FINT) und Experten (FEX): Die akademische Betreuung wie Verantwortung beruht auf langjährigen Forschungsarbeiten von Viola Schmid, „Parameter einer ‚Drohnen(rechts)welt‘ – Drohnenanlagen und Drohnenverkehrsrecht (wird in neuem Tab geöffnet)“, Vortrag am 11.02.2022 im Rahmen des Brown Bag Seminars der Forschungssäule Logistik & Supply Chain Management am Fachbereich Rechts-und Wirtschaftswissenschaften.

Archiv

Die Materialien der vergangenen Semestern stehen Ihnen unter Archiv: Seminar zur Verfügung.