ORGANISATION

Das RESET-Management verlangt die Erprobung von KIs (Künstlichen Rationalitäten, KR – eigene Terminologie) um eine weitere Perspektive zu einer technikbasierten Rechtswissenschaft zu erforschen. Mit dem Begriff „LEGAL AIENCE„ (in Fortführung zur „legal science“, und „Cyber(rechts)wissenschaft“) deutet sich die Herausforderung an: Das Wissens- und Erfahrungskapital über eine “KI-basierte Rechtswissenschaft„ muss erst erarbeitet werden. Deswegen beginnt der PILOT* “dea ex machina„ in der Organisation gedanklich wie real neue Etiketten (Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis) mitzukonturieren und tradierte Etiketten (r)evolutionär zu hinterfragen.

Der Begriff “dea ex machina„ (wie HERSTORY) beginnt bekannt zu werden – und damit auch die Frage: Inwieweit wird die Maschine „göttlicher“ als der Mensch? Inwieweit bietet die Maschine die Chance auf „Vergöttlichung“ von Menschen? Eingestanden ist, dass die Frage des „göttlichen“ in einer Mensch-Maschinen-Welt vielleicht genauso fern- wie naheliegend ist – und in unterschiedlichen Rechtssystemen wie Kulturordnungen unterschiedlichste Bedeutung hat.

Davon abgesehen, ist es Überzeugung von Viola Schmid, dass die Konkurrenz von KIs und NIs (Natürliche Intelligenzen) in einer Mensch-Maschinen-Mitwelt zu einer neuen Perspektive auf menschliche Intelligenz führt. Inwieweit sind Menschen (derzeit) Leistungs-, Konkurrenz-, Lebens-, Wahrheits-, Liebes- und Kommunikationsfähiger (… um nur einige Key Performance Indicator zu nennen) als sogenannte KIs?

Inwieweit können sogenannte KIs zur Verbesserung menschlicher Persönlichkeit wie Würde dienen?

Einfach gefragt: Bieten Maschinen die Chancen auf Vervollkommung des Menschen? Wenn Lebensziel von natürlicher Intelligenz wäre das Beste von sich selbst zu sein, welche Chancen bieten dann KRs? Also: ist die Verbindung eines Menschen mit seiner/ihrer KR ein Weg zum „Besten Selbst“ dieses Menschen.

Im Rahmen von “WELTRECHT^2 „ werden diese Themen im Modul 2 des STANDARDS behandelt (Titel: Robots and Cyborgs and the Right of Humans).

Rückblick 2021

Damals wurde formuliert: “Forschungsschwerpunkt ist eine Mitwelt mit „KI-Maschinen“ – derzeit besteht die Organisation ausschließlich aus folgenden Grundrechtsträgern* mit „natürlicher“ Intelligenz."

Schmid, Künstliche & «Natürliche» Intelligenz: Was ich schon immer (vor 2020) über Recht, Ethik und «Robustheit» wissen wollte. (wird in neuem Tab geöffnet)

Informationspedigree (Fußnoten)

* „Grundsätzlich zu unterscheiden sind „Pilot“ und „Demonstrator“ (Terminologie Viola Schmid). „Piloten“ sind szenarienorientierte, projektierte Anwendungen von (Recht und) Technik. „Demonstratoren“ erlauben die Überprüfung der Machbarkeit, Nachhaltigkeit, Qualität wie Anfälligkeit des “Piloten“ – sie unterscheiden sich also in der Funktions-, Rechts- und Marktreife. Dies ist in einer ökonomischen Perspektive auch der Unterschied zwischen Business Opportunity und Business Case bzw. die Entdeckung der sog. „Killerapplikation“.“

Zitiert aus Schmid/Toptaner, Integration von „Flugdrohnen“ in das (deutsch-europäische) Rechtssystem – eine Kartographie, in: Chibanguza/Kuß/Steege (Hrsg.), Künstliche Intelligenz – Recht und Praxis automatisierter und autonomer Systeme, Nomos 2022, S. 488, Rn. 31.

Team

  Name Kontakt
Prof. Dr. Viola Schmid, LL.M. (Harvard)
Professorin
+49 6151 16-24560
Nitharshini Santhakumar, LL.M.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
+49 6151 16-24563
Jülide Toptaner, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
+49 6151 16-24561
Dea ex machina

Ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Mit der Edition 4 (2024) der Website finden sich einige ehemlige Mitarbeiter im Cyberlexonomics Archiv. Wie die Widmung auf CYBERLEXONOMICS wird auch diese Liste in der Zukunft ergänzt werden. In der über zwanzigjährigen Geschichte des Lehrstuhls sind und waren diese Persönlichkeiten Pioniere wie First Follower wie Unterstützer auf dem Weg der Erforschung einer zunehmend technikbasierten Welt (mit den Entwicklungsstufen Digitalisierung, Automatisierung und Autonomisierung).

Mit dem Dank für Ihre Kompetenzen wie ihr Engagement verbindet Viola Schmid die Wünsche nach der GGEZ-Formel für ihr weiteres (Berufs-)Leben: Gesundheit, Glück, Erfolg und Zufriedenheit (in jeweils situationsangepasster Reihenfolge). Ergänzt um die Kraft und den Mut aus Krisen Chancen zu machen.